Arten von Natriumdampflampen: LPS vs. HPS erklärt
Natriumdampflampen spielen seit Jahrzehnten eine wichtige Rolle in der globalen Straßenbeleuchtung. Die beiden Haupttypen – Niederdruck-Natriumdampflampen (LPS) und Hochdruck-Natriumdampflampen (HPS) – verwenden dasselbe chemische Element, unterscheiden sich jedoch erheblich in Leistung, Spektrum, Effizienz und praktischen Anwendungen.
1. Überblick über die Arten von Natriumdampflampen
Natriumbasierte Beleuchtungssysteme sind Entladungslampen, die angeregten Natriumdampf nutzen, um sichtbares Licht zu erzeugen. Die beiden Hauptkategorien sind:
- Niederdruck-Natriumdampflampen (LPS / SOX) – nahezu monochromatisches Licht bei 589 nm
- Hochdruck-Natriumdampflampen (HPS / SON) – breiteres Spektrum mit verbesserter Farbwiedergabe


2. Niederdruck-Natriumdampflampen (LPS / SOX)
LPS-Lampen arbeiten bei sehr geringem Dampfdruck und erzeugen ein nahezu monochromatisches gelb-orangefarbenes Licht, das bei 589 nm zentriert ist. Dies führt zu einer extrem hohen Lichtausbeute, aber praktisch keiner Farbwiedergabefähigkeit.
Hauptmerkmale von LPS:
- Höchste Lichtausbeute (bis zu 150–200 lm/W)
- Monochromatisches gelb-orangefarbenes Licht
- Sehr geringe Blendung und hoher visueller Kontrast
- Schlechte Farbwiedergabe (CRI ~0)

LPS-Beleuchtung wird häufig in speziellen Umgebungen wie Sternenpark-Regionen, Autobahnen, Tunneln und Industriezonen eingesetzt, wo die Farberkennung nicht entscheidend ist.